Thomas Rittelmann

Der Handwerksmeister

Der Weg zum Meister

Sie haben Ihre berufliche Erstausbildung abgeschlossen und sind bereit für den nächsten Schritt Ihrer Karriere? Dann sind Sie auf den folgenden Seiten der Abteilung Meisterprüfung genau richtig.

Unsere Prüfungsausschüsse verhelfen jedes Jahr über 500 Prüfungsteilnehmern zum Ziel. Wenn Sie uns zeigen, dass Sie „meisterlich“ arbeiten können, überreichen wir Ihnen im Rahmen der jährlichen Meisterfeier im Mannheimer Congress Center Rosengarten den begehrten Meisterbrief und erheben Sie feierlich in den Meisterstand.

Für die Übernahme einer Fach- und Führungsfunktion Ihres Betriebs oder eine geplante Selbstständigkeit sind Sie als Meister-Absolvent bestens gerüstet.

Folgende Prüfungsausschüsse haben wir aktuell errichtet:

Für folgende Berufe ist Ihre Ansprechpartnerin:

  • Bäcker
  • Drucker, Schriftsetzer
  • Elektrotechniker
  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Fotografen
  • Installateur und Heizungsbauer
  • Konditoren
  • Hörgeräteakustiker
  • Orthopädietechniker
  • Raumaustatter

Ingrid Flesch

Tel. 0621 18002-142
Fax 0621 18002-144
flesch--at--hwk-mannheim.de

Für folgende Berufe ist Ihre Ansprechpartnerin:

  • Fleischer
  • Kraftfahrzeugtechniker
  • Maurer und Betonbauer
  • Stuckateure
  • Feinwerkmechaniker
  • Friseure
  • Maler und Lackierer
  • Metallbauer
  • Tischler

Sabrina Rehn

Tel. 0621 18002-143
Fax 0621 18002-144
rehn--at--hwk-mannheim.de

Falls Sie Fragen zum allgemeinen Hochschulzugang für Meister haben oder als Prüfer im Meisterprüfungsausschuss mitwirken wollen, nehmen Sie gerne Kontakt auf mit:



Bereichsleiter

Alexander Dirks

Tel. 0621 18002-140
Fax 0621 18002-3140
dirks--at--hwk-mannheim.de

Vorbereitung auf die Meisterprüfung

Die Meisterprüfung besteht in jedem Handwerk aus vier separaten Prüfungsteilen, die vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald geprüft werden. Die rechtlichen Grundlagen sämtlicher Prüfungen ergeben sich aus den jeweiligen Meisterprüfungsordnungen der Handwerke.

Die Meisterprüfung in zulassungspflichtigen Handwerken der Anlage A zur Handwerksordnung umfasst folgende selbstständige Prüfungsteile:

  • Prüfung der meisterhaften Verrichtung der im jeweiligen Handwerk wesentlichen Tätigkeiten
    (Teil I; Anmerkung der Redaktion: sogenannte „praktische Prüfung“)
  • Prüfung der erforderlichen fachtheoretischen Kenntnisse im jeweiligen Handwerk
    (Teil II; Anmerkung der Redaktion: sogenannte „theoretische Prüfung“)
  • Prüfung der erforderlichen betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse (Teil III) und
  • Prüfung der erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse (Teil IV).

Grundsätzlich können Sie sich ohne jegliche Vorbereitung oder Vorbereitungskurse zur Prüfung anmelden und haben dafür pro Teil jeweils einen Erstversuch und drei Wiederholungsmöglichkeiten (insgesamt also vier Versuche).

Keine Sorge, sollten Sie in einem Teil nicht direkt bestanden haben, wird dies auf Ihrem Meisterprüfungszeugnis nicht vermerkt werden.

Wir empfehlen Ihnen, die Angebote eines Vorbereitungsträgers im Kammergebiet in Anspruch zu nehmen. Diese besitzen größtenteils jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit der Prüfungsvorbereitung und kennen die Anforderungen der Prüfungskommission.

Lassen Sie sich von uns beraten, denn viele Vorbereitungskurse können in unserer hauseigenen Bildungsakademie durchgeführt werden! Die Ansprechpartner sehen Sie am unteren Ende dieser Seite oder schauen Sie sich direkt unser Bildungsangebot an.

Für die Wahl des Kurses und die Anmeldung an der Schule sollten Sie selbst aktiv werden. Sämtliche Adressen und Ansprechpartner stellen wir für Sie in diesen Dokumenten zusammen:

Bitte beachten Sie außerdem:

Eine Anmeldung zu einem Vorbereitungskurs erhebt keinen Anspruch auf Zulassung zur Meisterprüfung!

Wir empfehlen, dass Sie Ihre Zulassung zur Meisterprüfung vor der Anmeldung bei einer Schule sicherstellen. Dafür sollten Sie Ihren Antrag im Vorfeld frühzeitig absenden und die Entscheidung des/der Vorsitzenden abwarten. Wenn Sie sich bereits im Vorbereitungskurs befinden, denken Sie daran, zusätzlich den Antrag auf Zulassung an uns zu übermitteln.

Reichen Sie uns alle Unterlagen samt "Antrag auf Zulassung" bitte per Post ein.

Noch Fragen?

Lesen Sie doch bitte unsere FAQ's aufmerksam durch, wenn Sie mehr wissen wollen.

Zusatzinformation:

Aus Gründen des Datenschutzes können wir telefonisch keine Auskunft zu Ihrem Prüfungsergebnis oder Ihren erzielten Noten geben. Bitte sehen Sie daher von Anrufen diesbezüglich ab.

Das Ergebnis wird Ihnen zeitnah nach der Notenkonferenz des Meisterprüfungsausschusses per Post zugeschickt. Die Notenkonferenz findet meist am letzten Prüfungstag einer Prüfungsperiode statt.

Ansprechpartner zu Meistervorbereitungskursen in unserer Bildungsakademie:

Werner Runge

Tel. 0621 18002-223
Fax 0621 18002-342
runge--at--hwk-mannheim.de

Rosemarie Sauer

Tel. 0621 18002-226
Fax 0621 18002-3226
sauer.r--at--hwk-mannheim.de

Sandra Taubert

Tel. 0621 18002-222
Fax 0621 18002-342
taubert--at--hwk-mannheim.de



Rechtsgrundlagen der Meisterprüfung

Für die Organisation und Durchführung der Meisterprüfung gelten bundsweit einheitliche Verordnungen und Gesetze. Weitere Informationen finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

  • Verordnung über das Zulassungs- und allgemeine Prüfungsverfahren für die Meisterprüfung im Handwerk und in handwerksähnlichen Gewerben ( Meisterprüfungsverfahrensverordnung )
    Diese Verordnung ist für alle Handwerke gültig.
  • Verordnung über das Meisterprüfungsberufsbild und über die Prüfungsanforderungen in den Teilen I und II der Meisterprüfung
    Weitere Informationen zu den jeweiligen Verordnungen Ihres Handwerks erhalten Sie nach Eingabe des Suchworts "Meisterprüfung"

Falls Sie Fragen zu den Verordnungen haben, können Sie sich auch an uns wenden.

Antrag auf Zulassung

Bevor Sie an einer Meisterprüfung teilnehmen und Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können, gibt es einige Schritte zu beachten.

Die Handwerkskammer übernimmt die Geschäftsführung für verschiedene Meisterprüfungskommissionen auf Weisung der unteren Landesbehörde, dem Regierungspräsidium in Karlsruhe. Alle Meisterprüfungsausschüsse sind ehrenamtlich aktiv und für die Dauer von fünf Jahren berufen. Jeder Prüfungsausschuss besteht aus einem Vorsitzenden, mehreren Meisterbeisitzern für die Teile I + II, sowie Sachverständigen für die Teile III + IV.

Ihre Zulassung muss vom Vorsitzenden des entsprechenden Prüfungsausschusses ausgesprochen und schriftlich bestätigt werden. Der/Die Vorsitzende begutachtet dabei Ihren bisherigen (Aus-) Bildungsweg, den Sie anhand des Zulassungsantrages so lückenlos wie möglich einreichen sollten.

Bitte füllen Sie den Antrag vollständig und gut leserlich aus, damit ermöglichen Sie uns eine zügige Bearbeitung. Haben Sie in jedem Fall dafür Verständnis, dass wir nur deutschsprachige Dokumente oder beglaubigte Übersetzungen eines offiziell bestellten Dolmetschers annehmen können. Eigenhändige Übersetzungen zählen nicht dazu.

Sie sollten einen übersichtlichen und unterschriebenen Lebenslauf, eine Geburtsurkunde sowie sämtliche berufsbezogenen Urkunden und Zeugnisse beifügen. Arbeitszeugnisse ehemaliger Arbeitgeber können für die Überprüfung der Zulassung ebenfalls relevant sein. Daher können Sie diese, soweit vorhanden, ebenfalls beifügen.

Nicht vergessen – sonst ist der Antrag unvollständig:

Ihre Unterschrift in zweifacher Ausführung im Bereich des Antrags und unter den ergänzenden Angaben zum Thema Datenschutz.

Die entsprechenden Kästchen sind wunschgemäß anzukreuzen.

Sobald uns der Antrag vollständig vorliegt, wird er dem/der zuständigen Vorsitzenden zur Entscheidung vorgelegt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aufgrund der ehrenamtlichen Tätigkeit mit einer Beantwortungszeit von etwa einem Monat ab Posteingang bei der Handwerkskammer zu rechnen ist.

Sobald der/die Vorsitzende eine Zulassung ausgesprochen hat, werden Sie umgehend schriftlich von uns darüber informiert. Für den Fall einer Ablehnung entscheidet der Prüfungsausschuss über das Ergebnis und Sie erhalten ebenfalls Nachricht von uns. Sollten relevante Angaben fehlen oder Unterlagen nachgereicht werden müssen, melden wir uns sofort bei Ihnen. Geben Sie für eine zügige Bearbeitung daher immer Ihre Mobilnummer und Ihre E-Mailadresse an.



Gebühren und Kosten der Meisterprüfung

Gebühren und Kosten
Schlierner - Fotolia.com


Die Gebühren für die einzelnen Teile Ihrer Meisterprüfung werden erst mit der Einladung zur Prüfung, welche Sie spätestens 14 Tage vor dem ersten Prüfungstermin erhalten, fällig. Die Gebühren sind bis zum Prüfungstag von Ihnen zu überweisen, sofern nichts anderes in Ihrem Einladungsschreiben vermerkt ist.

Den Überweisungsträger erhalten Sie gemeinsam mit Ihrer Einladung per Post. Die Überweisungsbestätigung (Ausdruck der Quittung oder Kontoauszug) sollten Sie griffbereit zu Ihrer Prüfung mitbringen, da stichprobenartig von der Prüfungsaufsicht kontrolliert wird.

Sollten Sie zur Prüfung verbindlich eingeladen worden sein, sich aber doch entscheiden vor der Prüfung zurückzutreten, werden generell 25% der Gebühren und Auslagen fällig. Gehen Rücktritte erst nach Beginn der Meisterprüfung ein, sind die Gebühren und Auslagen in vollem Umfang zu entrichten. Wir empfehlen Ihnen daher, sich rechtzeitig und grundsätzlich schriftlich von einer Prüfung abzumelden, wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie teilnehmen können.

Gerne bescheinigen wir Ihnen das sogenannte Formblatt Z bei Ihrem Antrag auf Aufstiegs-BAföG, welchen Sie bei Ihrem zuständigen Landratsamt (ggf. abweichende Ämter in Ihrer Region) beantragen können. Schicken Sie dieses bitte an die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, Bereich Meisterprüfung. Nachdem Sie zur Prüfung zugelassen wurden, können wir Ihnen das Formblatt ausfüllen und schicken es an Ihre Postadresse zurück.

Aufstiegs-BAföG und Förderung

Das von Bund und Ländern gemeinsam finanzierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) - sogenanntes „Aufstiegs-BAföG“ – kann individuell von Ihnen beantragt werden. Weitere Informationen erhalten Sie von den lokalen Ämtern für Ausbildungsförderung.

Das "Aufstiegs-BAföG" unterstützt die Erweiterung und den Ausbau beruflicher Qualifizierung und stärkt damit die Sicherung des Fachkräftenachwuchses.

Die Förderung ist an bestimmte persönliche, qualitative und zeitliche Anforderungen geknüpft. Informieren Sie sich bitte auf dieser Seite: www.aufstiegs-bafoeg.de



Weitere finanzielle Fördermöglichkeiten:

Steuervorteile

Als steuerpflichtiger Arbeitnehmer haben Sie vielfältige Möglichkeiten Ihre Auslagen im Rahmen der beruflichen Fortbildung im Rahmen der jährlichen Einkommenssteuererklärung geltend zu machen. Wir empfehlen Ihnen den Kontakt zum Steuerberater oder Ihrem zuständigen Finanzamt.

Arbeitsagentur

Sollten Sie von Arbeitslosigkeit bedroht sein oder sich in der Phase der Arbeitssuche befinden, sprechen Sie mit Ihrem Ansprechpartner der Arbeitsagentur über die Möglichkeit zur beruflichen Qualifizierung und mögliche Unterstützung bei beruflicher Weiterbildung.
Möglicherweise werden Sie von der Arbeitsagentur in der Meisterprüfung finanziell unterstützt.

Stipendien und Begabtenförderung

Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald vergibt jedes Jahr Stipendien für besonders herausragende Leistungen im Rahmen der Gesellen- und Abschlussprüfung.

Soldatenversorgungsgesetz – SVG

Die Leistungen der Berufsförderung und der befristeten Dienstzeitversorgung sollen den Soldaten auf Zeit nach Eignung, Neigung und Leistungsfähigkeit eine individuelle Qualifizierung ermöglichen. Sie sollen sich so auf die Zeiten der zivilberuflichen Bildung und der Tätigkeits- oder Beschäftigungssuche vorbereiten.

Für weitere Informationen und die Prüfung Ihrer individuellen Voraussetzungen verweisen wir auf die Behörden der Bundeswehrverwaltung (z.B. Kreiswehrersatzamt).



Meisterfeier

485 junge Handwerkerinnen und Handwerker - das ist die Zahl derjenigen, die 2016 ihre Meisterprüfung bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald absolviert haben und vor den Prüfungsausschüssen ihr Wissen dokumentieren konnten.

Sie kommen aus der ganzen Bundesrepublik, vor allem aber aus der Metropolregion Rhein-Neckar, also dem Gebiet der Handwerkskammer Mannheim mit den Städten Mannheim und Heidelberg sowie den Landkreisen Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald, und den angrenzenden Gebieten in Rheinland-Pfalz und Südhessen.

Handwerkskammerpräsident Alois Jöst beglückwünschte die Jungmeisterinnen und Jungmeister zur bestandenen Meisterprüfung. Er sah großes Potenzial in den zahlreichen Talenten und forderte die jungen Meisterinnen und Meister auf, Verantwortung zu übernehmen.

Denn Deutschland brauche, so Jöst, diesen "Sauerteig des Mittelstandes", um den uns ganz Europa beneidet, weil er nicht nur Ausbildungsplätze schafft, sondern auch vielen Menschen Arbeit gibt.

Jöst wörtlich: "Wir brauchen ihre kreativen Ideen und die Courage, neue Wege zu gehen!" Er machte allen Meisterinnen und Meister Mut, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, und sagte, er vertraue auf die Leistungsbereitschaft und das Können der jungen Handwerker, die beides mit der Meisterprüfung unter Beweis gestellt hätten.



Bilder von der Meisterfeier 2016 finden Sie unter folgendem Link

Meisterfeier 2016 - Jahrgangsbester Meister Franz Georg Dürmuth

Meisterfeier 2016 - Innovationspreisträger Simon Lammer

Meisterfeier 2016 - Bester Gesundheitshandwerker Felix Radina

Meisterfeier 2016 - Start-Up Preisträgerin Laura Maxime Miriam Krämer

Meisterfeier 2016 - Statistik zur Meisterfeier 2016

FAQs

FAQs
Torbz - Fotolia.com

Was ist eine „Zulassung zur Meisterprüfung“ und ersetzt sie die Anmeldung an einer Meisterschule?

Um an einer Meisterprüfung teilnehmen zu können, benötigt man vom Prüfungsausschuss der Handwerkskammer eine Zulassung.

Voraussetzung dafür ist eine abgeschlossene Gesellenprüfung im entsprechenden Handwerk oder eine gleichwertige abgeschlossene Ausbildung. Über Ausnahmen entscheidet der jeweilige Prüfungsausschuss unter Beachtung der eingereichten Unterlagen und im Spielraum der gültigen Verordungen.

Die Anmeldung an einer Meisterschule, egal ob privat oder staatlich, ersetzt nicht den Antrag auf Zulassung zur Prüfung.


Wie beantrage ich die Zulassung zur Meisterprüfung und welche Unterlagen sind dafür notwendig?

Das Formular erhalten sie entweder direkt bei der Handwerkskammer, Gebäude B1, oder hier als Download. Dem Antrag auf Zulassung ist eine Kopie des Gesellenprüfungszeugnisses, ein übersichtlicher Lebenslauf und die Geburtsurkunde beizufügen (bitte keine Originale).

Wie läuft das Zulassungsverfahren genau ab und wie lange dauert es?

Nachdem der Antrag auf Zulassung vollständig eingegangen ist, wird er dem Vorsitzenden des Meisterprüfungsausschusses zur Genehmigung vorgelegt. Dies wird uns durch die Prüfungsordnung vorgegeben. Das Zulassungsverfahren kann bis zu vier Wochen dauern. Die Zulassung oder eine eventuelle Ablehnung wird Ihnen per Post mitgeteilt.

Welche Formulare für das Meister-BaföG füllt die Handwerkskammer aus?

Von der Handwerkskammer wird die "Anlage zum Formblatt B" ausgefüllt. 

Voraussetzung hierfür ist eine erteilte Zulassung. Wir schicken das Dokument anschließend wieder an Ihre Privatadresse, damit Sie Ihren Antrag selbst weiterleiten können.

Was ist der Unterschied zwischen dem Formular "Antrag auf Zulassung" und einer "Anmeldung"?

Der Antrag auf Zulassung dient der erstmaligen Zulassung zur Meisterprüfung. Damit signalisieren Sie uns, dass Sie bei der nächsten Prüfung teilnehmen wollen und melden sich automatisch für den nächsten Durchgang an.

Das Formular „Anmeldung“ wird bei der Fortsetzung einer Prüfung zu einem anderen Zeitpunkt, einer Wiederholungsprüfung oder nach Freigabe von einer anderen Handwerkskammer verwendet.

Wann beginnt der nächste Meistervorbereitungskurs?

Auskunft darüber geben die jeweiligen Meisterschulen, wie beispielsweise unsere Bildungsakademie in Mannheim. Gerne können Sie sich telefonisch von uns beraten lassen. Einen Ansprechpartner erreichen Sie über unser Bildungsmanagement (0621-18002-222).

Kann ich Prüfungsteile auch bei einer anderen Handwerkskammer ablegen?

Theoretisch schon. Hierzu benötigen Sie eine Genehmigung (=Freigabe) unserer Handwerkskammer. Außerdem können Sie sich von einer anderen Handwerkskammer zu Prüfungen bei unserer Kammer freistellen lassen, sofern unser Prüfungsausschuss damit einverstanden ist.

Dies wird im Einzelfall geprüft. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen aber, die Prüfungen vollständig bei einer Kammer abzulegen!

Wann erhalte ich die Einladung zur Meisterprüfung?

Die Einladung zur Meisterprüfung erhalten Sie spätestens 14 Tage vor dem ersten Prüfungstermin mitsamt einem Zeitplan per Post. 

Meistens sind unsere Prüfungsausschüsse weit vorher mit der Planung fertig, sodass wir Ihnen die Einladung früher zusenden können.

Wann muss ich die Gebühren meiner Meisterprüfung bezahlen?

Die Meisterprüfungsgebühren sind immer vor Ihrer Prüfung zu überweisen. Parallel zu  Ihrer Einladung erhalten Sie einen vorbereiteten Überweisungsträger. 

Bitte halten Sie die vorgesehenen Zahlungsfristen ein, da Ihr Vorgang sonst in das automatisierte Mahn - oder Inkassosystem übergeht und für Sie zusätzliche Kosten entstehen könnten.

Die Überweisungsbelege/Quittungen werden stichprobenartig von Prüfern oder der Prüfungsaufsicht kontrolliert. Nehmen Sie sie deshalb zur Prüfung mit.

Wie setzen sich die Meisterprüfungsgebühren zusammen?

Die Meisterprüfungsgebühren setzen sich aus einer Grundgebühr, der Zusatzgebühr und der Gebühr für den Meisterbrief und der Meisterkarte zusammen. Eine Übersicht finden Sie im Downloadbereich innerhalb des "Antrags auf Zulassung zur Meisterprüfung".

Kann ich die Rechnung auf meinen Betrieb umschreiben lassen?

Ja, hierzu muss der Betrieb eine Kostenübernahmeerklärung ausfüllen und der Handwerkskammer übermitteln. Diese erhalten Sie im Downloadbereich .

Wie verhalte ich mich wenn ich an der Meisterprüfung nicht teilnehmen kann?

Sie können bis zum Beginn der Prüfung durch eine schriftliche Erklärung von der Prüfung zurücktreten. Die Prüfungsgebühren werden aber anteilig einbehalten. Derzeit handelt es sich gemäß unserer Gebührenordnung um 25% der fälligen Gebühren für den jeweiligen Prüfungsteil.

Bei verspätetem Rücktritt oder erst nach Beginn der Prüfung kann leider nichts mehr erstattet werden, da unsererseits bereits Kosten entstanden sind.

Wann bekomme ich mein Ergebnis über die Meisterprüfung?

Das Prüfungsergebnis wird an der jeweiligen Notenkonferenz des Meisterprüfungsausschusses festgestellt, unabhängig davon welchen Prüfungsteil Sie abgelegt haben. Im Anschluss daran erhalten Sie Ihren schriftlichen Prüfungsbescheid.

Bitte beachten Sie, dass wir in Ihrem Interesse und aus Datenschutzgründen keine telefonische Auskunft über Prüfungsergebnisse geben.

Wann bekomme ich meinen Meisterbrief?

Der Meisterbrief (Schmuckurkunde) wird jährlich im November an der "Großen Meisterfeier" im m:con Congress Center Mannheim verliehen. Die Einladung zur Meisterfeier erhalten Sie (wenn uns die Ergebnisse aller vier Teile vorliegen) im Herbst.

Wie sieht der Meisterbrief aus?

Der Meisterbrief hat die Maße 59 cm x42 cm und ist ausschließlich im modernen „Corporate Design“ unserer Handwerkskammern erhältlich.

Sollte ich an der Meisterfeier nicht teilnehmen, kann mir jemand den Meisterbrief mitbringen?

Ja, mit einer unterschriebenen Vollmacht und einer Kopie Ihres Personalausweises kann der Meisterbrief abgeholt werden. Die von Ihnen beauftragte Person muss sich ebenfalls ausweisen können. (Personalausweis).

Wird der Meisterbrief nach der Meisterfeier automatisch an mich verschickt?

Meisterbriefe, die nicht abgeholt worden sind, werden im Anschluss an die Feier automatisch verschickt. Sollte sich Ihre Adresse zwischenzeitlich geändert haben, teilen Sie uns dies bitte schriftlich mit. Dies wird in Ihrer Prüfungsakte vermerkt.





B1, 1-2
68159 Mannheim
Tel. 0621 18002-140
Fax 0621 18002-3140
dirks--at--hwk-mannheim.de