FAQs Corona für Friseure/Fußpfleger/Kosmetiker

Aktuelle Informationen für Friseurbetriebe, Fußpflegeeinrichtungen und Kosmetikstudios

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Liebe Besucher und Kunden der Handwerkskammer und der Bildungsakademie,

wir haben Ihnen hier eine Liste der momentan häufigsten Fragen für die Öffnung Ihres Friseurbetriebes zusammengestellt. Bitte lesen Sie sich die FAQs durch. Eventuell wird Ihre Frage bereits hier beantwortet. Falls nicht, stehen wir Ihnen natürlich weiterhin zur Verfügung.

Hier finden Sie die gemeinsame Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und des Ministeriums für Soziales und Integration zur Eindämmung von Übertragungen mit dem Corona-Virus (SARS-Cov-2) in Friseurbetrieben:

Hier gelangen Sie zur aktuellen Corona-Verordnung für Friseurbetriebe des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau von Baden-Württemberg.

Die Arbeitsschutzstandards für das Friseurhandwerk der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege erhalten Sie hier (Stand:30.04.2020)



Verordnung des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus (SARS-Cov-2) in medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen:

Die Richtlinie des Ministeriums stellt den grundlegenden Rahmen, welche Vorschriften einzuhalten sind, dar. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, hat mit Ihren Vorgaben, den Rahmen des Ministeriums, mit tiefergehenden Vorgaben gefüllt. Es sind beide Vorgaben einzuhalten. Die Nachfolgenden FAQs sind aus den Vorgaben des Ministeriums und der Berufsgenossenschaft erstellt worden.



Ab dem 11. Mai dürfen weitere körpernahe Dienstleistungen mit vergleichbaren Hygienestandards wie Friseure wie Kosmetik und Nagelstudios wieder öffnen.

Auch sind in Friseursalons gesichtsnahe Dienstleistungen wie Bartpflege, Wimpern färben und Augenbrauen zupfen wieder gestattet. Auch Kosmetikstudios dürfen diese Arbeiten durchführen.

Corona-Verordung – Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus



Stand 10.05.2020

Wenn die Person bei gesichtsnahen Dienstleistungen, wie Hautpflege, Gesichtsenthaarung oder Make-up, keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann, müssen Beschäftigte eine Atemschutzmaske (mindestens FFP2-Masken, auch gleichwertige Masken mit der Bezeichnung N95 und KN95) tragen, ergänzt von einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild zum Schutz vor Kontaktinfektionen bei gesichtsnahen Tätigkeiten. Zum Schutz der Kunden dürfen Atemschutzmasken kein Ausatemventil enthalten.

Beschäftigte tragen verpflichtend Einmalschutzhandschuhe während der Behandlungen mit Hautkontakt. Nach jeder Kundin bzw. jedem Kunden und/oder dem Ablegen der Handschuhe sind die Hände zu desinfizieren oder zu waschen.

Stand 10.05.2020

Kunden oder Kundinnen müssen sich nach Betreten des Studios die Hände waschen oder desinfizieren. Bei Gesichtsbehandlungen muss der Kunde bzw. die Kundin sich vor der Behandlung das Gesicht selbst gründlich reinigen sowie die Haare aus dem Gesicht nach hinten fixieren, zum Beispiel mit einem Haarnetz, Haarband oder Haarreifen.

Stand 10.05.2020

Das gleichzeitige Bedienen mehrerer Kunden und Kundinnen von einer beschäftigten Person ist nur unter konsequenter Beachtung der Schutzmaßnahmen möglich:

  • gereinigte/desinfizierte bzw. unbenutzte Arbeitsmaterialien je Kunde oder Kundin verwenden
  • persönliche Hygiene, Händedesinfektion, Wechsel von Einmalschutzhandschuhen und Mund-Nasen-Bedeckung bzw. Atemschutzmaskenbeachten

Stand 10.05.2020

Sämtliche Utensilien wie Pinsel, Nagellacke, Kosmetika oder Föns dürfen nicht durch Kunden oder Kundinnen genutzt werden.

Stand 04.05.2020

Hier erhalten Sie weitere Informationen vom Land Baden-Württemberg:

www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-fusspflege/

Bitte beachten Sie auch die Auslegungshinweise zur Corona-Verordnung vom 03.05.2020

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
hollritt--at--hwk-mannheim.de

Die Beschäftigten haben sich bei der Ankunft am Arbeitsplatz, zwischen der Bedienung von Kundschaft sowie vor und nach Pausen die Hände mit Wasser und Seife zu waschen.

Bei allen Tätigkeiten sind medizinische Einmalhandschuhe zu tragen; bei Schleifarbeiten ist zusätzlich eine Schutzbrille zu tragen.

Während der Tätigkeit an der Kundschaft müssen die Beschäftigten Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS, EN14683) tragen. Sofern MNS nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, können sie ausnahmsweise durch Mund-Nasen-Bedeckung (MNB; sogenannte Alltagsmaske) ersetzt werden.

Behandlungsstühle sind vor deren Benutzung durch eine weitere Kundin oder einen weiteren Kunden, insbesondere im Bereich der Armlehnen, mit Seifenlauge zu reinigen.

Bezüge der Behandlungsstühle sind, sofern sie eingesetzt werden, nach jedem Kunden auszutauschen.

Oberflächen, Sanitär- und Pausenräume sowie Handkontaktflächen, die auch von Kunden angefasst werden (Türgriffe etc.), sind regelmäßig zu reinigen.

Die Räumlichkeiten der Fußpflegeeinrichtung müssen jederzeit während der Arbeitszeiten über ausreichend Frischluft verfügen.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
hollritt--at--hwk-mannheim.de

Stand 04.05.2020

Was muss bei der Terminvergabe beachtet werden?

Die Vergabe von Terminen darf nur auf elektronischem oder fernmündlichem Weg erfolgen. Bereits bei der Vergabe von Terminen ist der Kundenwunsch abzuklären, um die Kommunikation in der Fußpflegeeinrichtung auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Was muss der Kunde wissen?

Kundschaft mit Symptomen einer akuten respiratorischen Atemwegserkrankung oder Fieber dürfen die Fußpflegeeinrichtung nicht betreten.

Begleitpersonen dürfen die Fußpflegeeinrichtung nicht betreten, sofern nicht eine Kundin oder ein Kunde auf diese Begleitperson angewiesen ist.

Kundinnen und Kunden haben während des Aufenthaltes in der Fußpflegeeinrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB; sogenannte Alltagsmaske) zu tragen.

Die Kundinnen und Kunden müssen beim Betreten der Fußpflegeeinrichtung die Möglichkeit haben, ihre Hände zu waschen oder zu desinfizieren; es ist darauf zu achten, dass sie hiervon Gebrauch machen.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
hollritt--at--hwk-mannheim.de

Update 06.05.2020

Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann, muss eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden. Dies gilt für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Die Mund-Nasen-Bedeckungen muss in ausreichender Zahl für die Beschäftigten bereitgehalten werden. Die Beschäftigten müssen sie nach jeder Kundenbedienung und bei Durchfeuchtung wechseln.

Die generelle Maskenpflicht gilt für Personen ab dem sechsten Lebensjahr. Eine Maskenpflicht besteht nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist (z.B. Asthmaerkrankung). Sowohl Kinder unter 6 Jahren, als auch z.B. Asthmaerkrankte dürfen daher ohne Maske zum Friseur oder zur Fußpflege gehen und bedient werden.

Stand 27.04.2020

Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht gewährleistet werden kann, muss eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden. Dies gilt für Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen. Die Mund-Nasen-Bedeckungen muss in ausreichender Zahl für die Beschäftigten bereitgehalten werden. Die Beschäftigten müssen sie nach jeder Kundenbedienung und bei Durchfeuchtung wechseln.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
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Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
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Stand 27.04.2020

Für die Tätigkeiten an den Kundinnen / den Kunden sind den Beschäftigten Medizinische Mund-Nasen-Schutzmasken MNS EN14683 zur Verfügung zu stellen, die von den Beschäftigten zu benutzen sind. Dies ist eine medizinische Gesichts-Halbmaske aus einer oder mehreren Papier-bzw. Vliesschichten.

Bei der Aufsichtstätigkeit ist zu berücksichtigen, dass geeignetes Material, insbesondere für persönliche Schutzmaßnahmen, derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung steht. Für die Dauer der eingeschränkten  Verfügbarkeit von MNS kann vorübergehend auch ersatzweise eine MNB (sogenannte Community-Maske) akzeptiert werden.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

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Thomas Hollritt

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Stand 27.04.2020

Nein, der Kunde sollte eine eigene Mund-Nasen-Abdeckung bevorraten. Der Arbeitgeber stellt lediglich seinen Mitarbeitern die Mund-Nasen-Abdeckungen zur Verfügung. Wenn der Kunde keine Maske dabei hat und keine zur Verfügung gestellt werden kann, dann kann der Kunde nicht bedient werden.

 Das Einhalten der Maskenpflicht wird ggf. überprüft und es ist vorgesehen ab 4. Mai 2020 ein Bußgeld zu erheben, wenn ein Verstoß gegen die Maskenpflicht festgestellt wird. Dabei ist ein Bußgeld sowohl für den Kunden als auch für den Unternehmer vorgesehen.

 

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

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Stand 29.04.2020

Die Terminvergabe darf nur über elektronischen oder fernmündlichen Weg erfolgen.

Die Terminvergabe an die Kundschaft hat so zu erfolgen, dass Verdichtungen in den Warte- und Dienstleistungsbereichen nicht entstehen können und ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zwischen Beschäftigten und der Kundschaft bzw. zwischen der Kundschaft sicher eingehalten werden kann.

Die Kundschaft ist darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen von Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung oder von Fieber eine Bedienung nicht möglich ist.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

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Stand 29.04.2020

Mit der Betriebsöffnung ab 04.05.2020 müssen bestimmte Kundendaten erfasst werden, damit das Gesundheitsamt im Infektionsfall nachträglich die Infektionskette nachverfolgen kann. Es müssen die Daten erfasst werden, die es dem Gesundheitsamt ermöglicht die Kunden kontaktieren zu können. Hierzu zählen der Vor- und Nachname, die Anschrift, die Telefonnummer, sowie der Tag und die Uhrzeit der Dienstleistungserbringung.

Die Einwilligung der Kunden ist nicht erforderlich, da die Verarbeitung der Kontakt- und Termindaten der Identifizierung von Infektionsketten dient und damit in einem öffentlichen Interesse des Gesundheitsschutzes steht. Als Rechtsgrundlage kommen sowohl Art. 6 Abs. 1 c), Art. 6 Abs. 1 d) und Art. 6 Abs. 1 e) DSGVO in Betracht.

Eine Information des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, sowie eine Mustervorlage eines Erfassungsblattes für die Daten stehen zum Download zur Verfügung.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

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Stand 27.04.2020

Mehrere Mitarbeiter können gleichzeitig im Salon arbeiten, wenn die Distanz von mindestens 1,5 Metern um jeden Arbeitsplatz in alle Richtungen eingehalten werden kann. Dabei ist ein angemessener Bewegungsspielraum zu berücksichtigen.

Nur der jeweilige Kunde, die jeweilige Kundin und der oder die zuständige Beschäftigte dürfen sich für die Dauer der Friseurtätigkeiten einander nähern. Schutzmaßnahmen wie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und ein Kundenumhang müssen konsequent eingehalten werden.

Die einzelnen Bewegungsräume sollten durch Markierungen und/oder Absperrungen verdeutlicht werden.

Das gleichzeitige Bedienen mehrerer Kunden und Kundinnen von einer beschäftigten Person ist nur unter konsequenter Beachtung der Schutzmaßnahmen möglich.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

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Stand 29.04.2020

Wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern um den Arbeitsplatz eingehalten werden kann, können Kunden nebeneinander bedient werden. Trennwände dürfen weder bei Friseurstühlen noch bei Waschplätzen dazu genutzt werden, um die Abstandsregeln zu umgehen. Eine räumliche Abtrennung mit transparenten Wänden, ohne Einhaltung des Mindestabstands, stellt hier keinen wirksamen Ersatz für den notwendigen Sicherheitsabstand dar.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

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Stand 27.04.2020

Wartebereiche sind zu schließen, um Personenansammlungen zu vermeiden. So kann die Anzahl der im Salon Anwesenden gezielt gesteuert werden.

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Stand 27.04.2020

Im Kassenbereich sollte ein Schutzschild zwischen Kundschaft und Kasse aufgestellt werden. Kontaktloses Bezahlen ist zu bevorzugen.

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Stand 27.04.2020

Auch in Pausenräumen ist ausreichender Abstand sicherzustellen, zum Beispiel dadurch, dass Tische und Stühle nicht zu dicht stehen und Mitarbeitende in kleinen Räumlichkeiten nicht gemeinsam Pause machen.

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Stand 27.04.2020

Friseurräume, auch Pausen- und Sanitärräume, müssen ausreichend belüftet werden – selbst bei ungünstiger Witterung. Dies reduziert etwaige Infektionsrisiken, da es möglicherweise in der Luft vorhandene erregerhaltige Tröpfchen verringert.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

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Stand 27.04.2020

Bei Hausbesuchen oder mobilen Friseurleistungen sind die gleichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie im Salon einzuhalten.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

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Stand 27.04.2020

Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich infektiöses Virus auf den Haaren der Menschen befindet, müssen Sie die Haare vor jeder weiteren Behandlung waschen. Nach mindestens ein-minütigem gründlichem Waschen der Haare mit Shampoo ist davon auszugehen, dass sich keine infektiösen Viren mehr in den Haaren befinden.

 Dies gilt auch für das Färben der Haare. Beim Einsatz von Haarfärbemitteln, die auf trockenes Haar aufgetragen werden müssen, können die Haare nach der initialen Wäsche getrocknet werden.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
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Stand 27.04.2020

Jegliche Bewirtung hat zu unterbleiben. Auch Zeitschriften dürfen nicht zur Verfügung gestellt werden.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

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Thomas Hollritt

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Stand 27.04.2020

  • Nach jeder Kundenbehandlung sind Kontaktflächen wie Friseurstuhl und Ablagen mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger abzuwischen.
  • Abgeschnittene Haare sind sorgfältig zu entfernen, nicht mit dem Föhn, mit Pinseln oder Ähnlichem.
  • Nach jedem Kundenkontakt sind die Hände zu desinfizieren oder zu waschen.
  • Nach jedem Kunden muss der „Einmalumhang“ weggeworfen oder bei 60° gewaschen werden.
  • Arbeitsutensilien wie Kämme, Bürsten, Wickler und Ähnliches dürfen erst am gewaschenen Kopf der Kundschaft verwendet werden. Eine Mehrfachverwendung ohne Zwischenreinigung für mehrere Personen ist auszuschließen.
  • Alle Materialien sind nach jedem Kunden, jeder Kundin mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger zu reinigen. Wie bisher sind Geräte am Ende der Schicht und bei sichtbarer Verschmutzung mit Blut sofort zu reinigen und zu desinfizieren.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

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Thomas Hollritt

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Stand 27.04.2020

Es kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass Corona-Viren über die Kleidung weitergegeben werden. Wäsche muss am Arbeitsende im Salon bleiben, in der Salonwaschmaschine bei mindestens 60 °C mit Vollwaschmittel gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

Auch private Oberbekleidung für die Arbeit sollte am Arbeitsende im Salon bleiben und in der Salonwaschmaschine wie oben beschrieben gewaschen und getrocknet werden.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
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Tel. 0621 18002-146
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Stand 27.04.2020

  • Der Zutritt der Kunden und Kundinnen sollte möglichst nur nach vorheriger telefonischer/digitaler Terminvereinbarung und Abfragen von möglichen Covid-19-Symptomen und Kontakt zu Erkrankten stattfinden.
  • Die Kundschaft muss über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell im Salon zum Infektionsschutz vor SARS-CoV-2 gelten (Mund-Nasen-Bedeckungen tragen, Händehygiene, Einhalten Husten-Nies-Etikette etc.)
  • Kunden oder Kundinnen müssen einen Mundschutz während des gesamten Friseurbesuches tragen.
  • Kunden oder Kundinnen sollten sich nach Betreten des Salons die Hände waschen oder desinfizieren.
  • Kundinnen und Kunden dürfen sich derzeit die Haare nicht selbst föhnen, um Kontakte mit Geräten so gering wie möglich zu halten.
  • Es ist davon abzusehen Personen oder Kinder mitzubringen, die keine Friseurdienstleistungen in Anspruch nehmen und nur anwesend sein sollen.
  • Kundinnen und Kunden müssen ihre Kontaktdaten angeben. Da Friseursalons aus Sicht der BGW verpflichtet sind, eine Liste mit Kontaktdaten der Kunden/Kundinnen zu führen, damit Infektionsketten lückenlos nachverfolgt werden können und auch Kundinnen/Kunden schnell informiert werden können. Personen, die sich nicht in die Liste eintragen wollen (mit Name, Telefonnummer) können nicht bedient werden.

Ansprechpartner Handwerkskammer:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
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Update 06.05.2020

Kinder unter 6 Jahren dürfen ohne Maske zum Friseur. Für Kinder ab dem sechsten Lebensjahr gilt die generelle Maskenpflicht, sie müssen daher wie alle anderen Kunden im Friseurgeschäft eine Maske tragen.

Unabhängig vom Alter des Kindes müssen vor dem Schneiden die Haare gewaschen werden.

Stand 28.04.2020

Das Kind muss alt genug sein um eine Maske zu tragen und muss diese, wie alle anderen Kunden auch, im Friseurgeschäft tragen. Dem Kind muss vor dem Schneiden, die Haare gewaschen werden.