Excited middle-aged engineer holding old fashion picture frame in sunny fabric workshop and posing behind.
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FRAUEN unternehmen

Frauen sind auf dem Vormarsch - in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft.

Jedoch finden nach wie vor erheblich weniger Frauen als Männer den Weg in die Selbständigkeit: Das Gründerinnenpotenzial in Deutschland ist bei Weitem nicht ausgeschöpft.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Initiative "FRAUEN unternehmen" ins Leben gerufen, um Frauen zur beruflichen Selbständigkeit zu ermutigen und Mädchen für das Berufsbild Unternehmerin zu begeistern.

 Die Vorbild-Unternehmerinnen

Die Vorbild-Unternehmerinnen der Initiative "FRAUEN unternehmen" berichten ehrenamtlich in regionalen Veranstaltungen über ihre Erfahrungen und inspirieren Frauen zum Gründen.

 Für MultiplikatorInnen & NetzwerkpartnerInnen

Machen Sie mit! Geben Sie als Vorbild-Unternehmerinnen ein Beispiel! Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen, regionale und kommunale Einrichtungen wie Kammern und Wirtschaftsförderungen, Gleichstellungsstellen, Familienzentren u.v.m. sind ideale Orte, um den Gründerinnengeist zu wecken.

Termine

Termine und Veranstaltungen zu diesem Thema können Sie in unserem Veranstaltungskalender finden.

Ansprechpartner

Christiane Zieher

Tel. 0621 18002-155
Fax 0621 18002-159
zieher--at--hwk-mannheim.de



Weitere Informationen finden Sie hier:

www.existenzgruenderinnen.de



Herausragende Frauenpersönlichkeit im Handwerk: Schreinermeisterin Maxime Krämer aus Heidelberg



Als „hervorragende Frauenpersönlichkeit im Handwerk“ hat die Initiative „Selbstständig im Handwerk“ die Heidelberger Schreinermeisterin Maxime Krämer gekürt. Dass sie diesen Beruf wählte, verdankt Maxime Krämer einem Praktikum in einer Schreinerei. Nach ihrer Meisterprüfung im Jahr 2016 machte sie sich sogleich selbstständig. Für Maxime Krämer hat Holz eine „positive Energie“. Am liebsten fertige sie Möbel aus Massivholz wie Esstische und Sitzbänke. „Es macht mir jeden Tag Spaß damit zu arbeiten“, erklärt die Preisträgerin. Sie gestalte aber auch sehr gerne individuelle Innenausbauten wie Küchen und Wandkabinette.

Und Maxime Krämer geht mit der Zeit. Denn ihr neuestes Angebot ist ihr Online-Shop für individuelle Schneidebretter. „Es ist nicht einfach, jemandem etwas Individuelles zu schenken“, erinnert sie sich an die Entstehung dieser Idee. „Es sollte aus Holz sein und optisch ansprechend“, erläutert Krämer weiter. So gestaltete sie für ihren Freund ein solches Brett – „und der war begeistert“. Ihm habe das persönliche und nur für ihn gestaltete Küchenbrettchen absolut begeistert, woraufhin sie die Idee in ihrem Online-Shop einrichtete.

„Hier könnten Kunden ihr persönliches Brett aus mehreren Holzarten, Größe und weiteren Gestaltungsmöglichkeiten zusammenstellen“, erläutert Krämer weiter.

Auch für sie habe die Corona-Pandemie Spuren hinterlassen, denn der Umsatz ihrer Firma sei deutlich zurückgegangen. „Es war schwierig Termine zu vereinbaren“, beschreibt sie die Zeit der letzten Monate. Und wünscht sich, „dass ich das Unternehmen auf einem guten stabilen Niveau weiterführen kann.“ Auf diesem Weg hat sie auch schon einen neuen Mitarbeiter finden können.

Dass Sie zur „hervorragenden Frauenpersönlichkeit im Handwerk“  gewählt wurde freut sie besonders. Denn Maxime Krämer arbeitet nicht nur gern in Netzwerken mit anderen Kolleginnen und Kollegen zusammen, sondern engagiert sich zudem für das Thema „Frauen im Handwerk“. Und erinnert sich dabei an ihre Berufsschulklasse, in der es am Ende nur zwei Frauen bis zur Gesellenprüfung geschafft hätten. „Während der Meisterschule war ich dann die einzige Frau“, was sie, nach eigenen Worten, aber nie gestört habe.

Für Christiane Zieher von der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald hat die Preisträgerin diese Auszeichnung verdient. Denn sie engagiere sich mit wertvollen Redebeiträgen oder als Teilnehmerin bei Diskussionsrunden rund um das Thema „Frauen und Handwerk“, etwa bei der Roadschow „Chefin im Handwerk“ oder bei den alljährlich stattfindenden Frauenwirtschaftstagen. „Dort begeistert Maxime Krämer ihre Zuhörerinnen bei ihren Vorträgen, berichtet auch über Hürden, die sie genommen hat und macht Existenzgründerinnen Mut, auch in männerdominierten Gewerken einen Betrieb zu gründen oder zu übernehmen“.

Aus der Hand von Kammerpräsident Klaus Hofmann, selbst Schreinermeister, erhielt die Preisträgerin neben ihrer Urkunde auch die Medaille, die die Auszeichnung dokumentieren.



Ansprechpartner

Christiane Zieher

Tel. 0621 18002-155
Fax 0621 18002-159
zieher--at--hwk-mannheim.de



Portrait Schreinermeisterin Maxime Krämer aus Heidelberg
Sebastian Schnepper