Pressemitteilung vom 19.06.2026Nicht raten, sondern fragen: Wie Betriebe das Feedback ihrer Mitarbeiter sinnvoll nutzen

19.06.2026 Wie können Handwerksbetriebe erfahren, was Mitarbeitende wirklich brauchen und denken? Ein Web-Seminar zeigt praxisnah, wie Mitarbeiterbefragungen geplant, durchgeführt und für Verbesserungen genutzt werden.

Text: Online-Seminar
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Web-Seminar am 8. Juli unterstützt Führungskräfte im Handwerk – Befragungen als Grundlage für Optimierungen und motivierte Mitarbeitende

Mit einem Web-Seminar zum Thema Mitarbeiterbefragungen informiert die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald gemeinsam mit Horizont Handwerk am Mittwoch, 8. Juli 2026, von 10 bis 11 Uhr über Möglichkeiten, Feedback aus Belegschaften systematisch zu nutzen. Das Online-Angebot richtet sich an Inhaberinnen und Inhaber von Handwerksbetrieben sowie an Führungskräfte, die die Zusammenarbeit im Betrieb verbessern und Mitarbeitende stärker einbinden wollen.

Von anonym bis Teamgespräch

Im Mittelpunkt des Web-Seminars mit dem Titel "Nicht raten – fragen! Mit Mitarbeiterbefragungen wissen, was Sache ist" steht die Frage, wie Betriebe herausfinden, was Beschäftigte im Alltag tatsächlich brauchen, denken und sich wünschen. Vorgestellt werden verschiedene Formen von Mitarbeiterbefragungen – von anonymen Online-Umfragen bis hin zu strukturierten Gesprächen im Team. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen, wie sie passende Formate für ihren eigenen Betrieb auswählen und ohne großen Aufwand umsetzen können.

"Gerade im Handwerk hängt der Erfolg eines Betriebs stark von motivierten und verlässlichen Teams ab", sagt Katja Mayer, Personalberaterin der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. "Mitarbeiterbefragungen schaffen Transparenz darüber, wo Prozesse gut laufen und wo es hakt. Sie liefern eine Grundlage, um Entscheidungen nicht aus dem Bauch heraus, sondern auf Basis konkreter Rückmeldungen zu treffen."

Praktische Beispiele

Das Web-Seminar zeigt anhand praktischer Beispiele, welche Ziele mit Mitarbeiterbefragungen realistisch erreichbar sind – etwa ein besseres Betriebsklima, klarere Abläufe oder mehr Bindung ans Unternehmen – und wo die Grenzen des Instruments liegen. Ebenso thematisiert werden Vor- und Nachteile verschiedener Vorgehensweisen sowie typische Stolpersteine, etwa beim Umgang mit anonymen Rückmeldungen oder bei der Kommunikation der Ergebnisse im Betrieb.

Auch für kleine Betriebe

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie auch kleine Handwerksbetriebe mit wenigen Beschäftigten strukturierte Rückmeldungen einholen können. "Mitarbeiterbefragungen sind kein Instrument nur für große Unternehmen", betont Mayer. "Auch in einem Betrieb mit drei oder fünf Mitarbeitenden lassen sich mit einfachen Mitteln ehrliche Rückmeldungen einholen – sei es über kurze Fragebögen, regelmäßige Feedbackrunden oder gezielte Gespräche." Entscheidend sei, dass die Führung die Rückmeldungen ernst nehme und sichtbar mit den Ergebnissen arbeite.

Konkrete Schritte zur Umsetzung

Im Seminar werden konkrete Schritte für die Planung und Durchführung einer Befragung vorgestellt: von der Formulierung der Ziele über die Auswahl geeigneter Fragen bis hin zur Auswertung und Ableitung von Maßnahmen. Die Teilnehmenden erhalten Hinweise, wie sie Beschäftigte zur Teilnahme motivieren, Vertraulichkeit sicherstellen und Ergebnisse so aufbereiten, dass daraus im betrieblichen Alltag umsetzbare Konsequenzen entstehen. "Eine Befragung entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn Beschäftigte erkennen, dass ihre Rückmeldungen Konsequenzen haben", so Mayer. "Schon kleine Veränderungen im Arbeitsalltag können zeigen, dass die Meinung der Mitarbeitenden ernst genommen wird."

Das Seminar findet online statt. Anmeldung über den entsprechenden Termineintrag auf www.hwk-mannheim.de/veranstaltungskalender. Beratung zu allen Personalthemen bietet Katja Mayer von der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, katja.mayer@hwk-mannheim.de.

Kontakt

Marina Litterscheidt

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