Newsletter – 2-2025Zuversicht aus voller Überzeugung: Start der bundesweiten Kampagne gibt ein klares Statement – Handwerker können alles, was kommt
Es geht um Zuversicht. Um eine Branche, die sie verkörpert. Nicht nur, weil sie das behauptet. Sondern, weil sie dafür steht. Sie macht. Sie gestaltet. Sie packt an. Komm doch, Zukunft! Es ist ein Slogan aus der neuen Imagekampagne des Handwerks, die am 1. März bundesweit startete. Auch im Kammergebiet waren die großflächigen Statements zwischen dem 4. und 17. März an strategisch wirksamen Punkten präsent: 18 Mal in Heidelberg, 22 Mal in Mannheim. Großflächig plakatiert, ausgespielt im Digitalformat oder als Mall Video in Szene gesetzt. Die Wiedererkennung verstärkte der parallele Start der TV-Kampagne zu besten Sendezeiten – ein 40 Sekunden langer Trailer, unter anderem direkt vor der Sportschau.
Das Herzstück der Kampgange sind echte Handwerkerinnen und Handwerker. Leute also, die wissen, wie Handwerk geht und was es ihnen selbst bedeutet. Diese Authentizität ist der neuen Agentur, die das Kampagnengesicht seit der Erstausspielung in diesem Monat prägt, besonders wichtig. Die Kreativagentur CarlNann aus Hamburg hat Aussage und Optik einem Update unterzogen, ohne den Look der Vorjahre komplett über Bord zu werfen. Eine neue Bildsprache und neue grafische Elemente wie das Gitternetz bringen Spannung und erzeugen eine frische, moderne Ansprache, die auch die Aufmerksamkeit junger Leute weckt.
Im Zentrum aber steht die Aussage. Komm doch, Zukunft! Und: Wir können alles, was kommt! Zuversicht soll als begründete Haltung vermittelt werden. Ein Ansatz, der auch Klaus Hofmann, Präsident der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, gefällt: "Wir leben in sehr herausfordernden Zeiten", sagt er. "Eine Vogel-Strauß-Mentalität hilft uns hier aber nicht weiter. Nur, wenn wir nach vorne blicken, kommen wir auch voran. Schon in der Vergangenheit hat sich Handwerk immer darin bewährt, auch in schweren Zeiten zu bestehen. Handwerker haben Fähigkeiten, auf die sie jederzeit bauen können. Das bringt die neue Kampagne auf den Punkt."
Und zwar mit einer positiven, selbstbewussten Haltung. Doch bei den Statements, die den Kampagnenstart ausmachen, soll es nicht bleiben. Warum Handwerker allen Grund haben, so positiv und selbstbewusst voranzuschreiten, soll im Laufe des Jahres bei der weiteren Kampagnenentwicklung erläutert werden. So will die Kampagne nicht nur das Bewusstsein für die Bedeutung des Handwerks stärken, sondern auch verdeutlichen, dass handwerkliche Berufe eine sehr gute und langfristige Perspektive bieten. Gerade in Zeiten des technologischen Wandels beleibt das Handwerk ein Berufsfeld, das nicht durch künstliche Intelligenz ersetzt werden kann – sich aber zugleich stetig weiterentwickelt. Diese Attraktivität jungen Menschen greifbar zu machen, ist Zielsetzung. Deshalb spiegeln sich Innovationskraft, Zukunftssicherheit und Vielfalt der 130 Ausbildungsberufe im Handwerk auf den Werbemotiven wider.
Wie Kammerpräsident Klaus Hofmann die neue Kampagne sieht, verrät er im Kurz-Interview:
Was sagen Sie zur neuen Kampagne?
"Sie gefällt mir sehr gut, weil sie neugierig macht und die Vielfalt des Handwerks positiv und ausdrucksstark zeigt. Der Claim 'Wir können alles, was kommt' bringt es auf den Punkt: Hier sind Profis am Werk. Spezialisten, die ihr Handwerk verstehen und die sich allen Aufgaben, auch den Aufgaben der Zukunft, stellen. Verbraucher sind bei uns Handwerkern gut aufgehoben, weil wir unsere Berufe mit großem Fachwissen ausüben und weil wir Spaß an dem haben, was wir tun. Das zeigen auch die Protagonisten in der Kampagne. Sie sind authentisch. Genauso fühle ich mich auch, wenn ich nach der Arbeit mein Werk betrachte."
Warum ist es so wichtig, dass sich Handwerk mit starken Botschaften präsentiert?
"Ich schaue oft in verwunderte Gesichter, wenn man Menschen im Detail erklärt, wie digital und gleichzeitig traditionell oder nachhaltig die verschiedensten Handwerksberufe sind. Viele können sich kein Bild davon machen, wie leistungsstark, modern und innovativ Handwerk ganz allgemein ist. Bereits in der Vergangenheit ist es mit der Kampagne nachweislich gelungen, das Image des Handwerks zu verbessern und seine Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich zu erhöhen. Genau daran müssen wir weiterarbeiten – und tun dies mit der neuen Kampagne."
Wie können Betriebe der Region die Botschaft aufgreifen und fortführen?
"Zum einen gibt es zur Kampagne viele Werbemittel, die den Betrieben zur Verfügung stehen. Anzeigenformate können beispielsweise individuell mit dem eigenen Firmenlogo angepasst werden. So profitiert man von schon vorbereiteten Formaten. Zum anderen aber kommt es darauf an, dass wir Handwerkerinnen und Handwerker die Botschaft der Kampagne auch in der Realität leben. Es ist an uns allen, unser Handwerk positiv nach außen zu repräsentieren. Eigentlich machen wir das jeden Tag ohnehin durch unsere gute Arbeit. Wir sollten dies aber auch selbstbewusst bei unseren Kunden hervorheben. Es stimmt ja schließlich: Wir können alles, was kommt …"
Für Betriebe
Motive aus der Kampagne des Handwerks können auch Betriebe nutzen. Beispielsweise Anzeigenformate. Diese lassen sich individualisieren und mit dem eigenen Firmenlogo versehen. Einige Motive erlauben auch die Abwandlung mit eigenen Kurztexten.
Darüber hinaus gibt es zur Kampagne passende Werbemittel, die beispielsweise als Give-aways bei Messen eingesetzt werden können.
Informieren und bestellen im Werbeportal.
Bei Fragen
zur Kampagne hilft gerne auch die Handwerkskammer.
Kontakte
Leiter*in Stabsstelle Kommunikation, Medien, Marketing Tel. 0621-18002-104 Fax 0621-18002-152