Werkrealschule Eberbach
Handwerkskammer
(v.l.n.r.) Gabriele Ritter, das Team der Werkrealschule Eberbach und Alexander Urban (Projektbüro Boris - Berufswahl-Siegel).

Boris-Berufswahlsiegel für Werkrealschule Eberbach

Pressemitteilung Nr. 73 vom 12.07.2018

In Berufsorientierung ein "sehr gut"

Boris-Berufswahlsiegel für die Werkrealschule in Eberbach wurde zum zweiten Mal verlängert

Jury: "Fundierte, systematische Berufsorientierung bereits gelebte Praxis"

Viele Jugendliche stehen am Ende ihrer Schulzeit vor der Herausforderung, sich zwischen 350 dualen Ausbildungsberufen, zahlreichen fachschulischen Ausbildungsgängen für "ihren" Beruf entscheiden zu müssen. Zum zweiten Mal stellte sich die Werkrealschule in Eberbach diesem Thema der Jury, die das Boris-Berufswahlsiegel vergibt.

In ihrer Würdigung bestätigte Gabriele Ritter für die Jury der Werkrealschule Eberbach, dass "eine fundierte, systematische Berufsorientierung bereits seit einigen Jahren gelebte Praxis" sei. Ritter bestätigte, dass die Schule mit einem durchgängigen Konzept zur Berufsorientierung von Klasse 5 bis Klasse 10 überzeuge und in verschiedenen Fächern den Bezug zur beruflichen Praxis herstelle. Dabei verschaffe sie den Schülern einen altersgerechten Zugang zu Informationen und Veranstaltungen.

Die Jury mit Gabriele Ritter beeindruckte die Ausbildungsmesse, die bereits zum achten Mal alle zwei Jahre in Kooperation mit der Realschule ausgerichtet werde. Die Resonanz darauf sei bei den Unternehmen wie auch in der Schülerschaft groß. Eine überdurchschnittliche Zahl an Praktika für den vielfältigen Eindruck in die Berufs- und Arbeitswelt machen gute Übergangszahlen in die duale Ausbildung in Klasse 9 und 10 deutlich.

Ein guter Methodenmix zur Informationsgewinnung mit modernster digitaler Ausstattung fördere das selbstorganisierte Lernen der Schüler. Positiv stellten die Juroren fest, dass seit 2017 alle Klassenzimmer einschließlich des Physiksaals ein Whiteboard mit Internetanschluss und eine Dokumentenkamera sowie ein flächendeckendes WLAN hätten.

Der sorgfältige Umgang mit modernen Medien sei der Schule wichtig, stellte die Jury fest, deshalb informiere die Polizei in den Klassenstufen 6 und 7 über die Gefahren im Rahmen der Gewalt- und Suchtprävention.

Beeindruckend zeigte sich die Jury über die klassenübergreifende Skifreizeit, die seit mehr als 25 Jahren stattfindet. Die Schule verfüge dafür über eigene Skier, Helme und Skischuhe. Zudem stehe ein Fundus an Inlinern zur Verfügung.

So konnte Gabriele Ritter feststellen: "Junge Menschen auf das Leben vorzubereiten, hat einen hohen Stellenwert an der Werkrealschule Eberbach. Das Fach 'Fit for Life' leistet hier einen großen Beitrag. Ergänzend erhalten Schüler individuelle Unterstützung im Bewerbungsprozess." Die Jury empfiehlt, Prozesse und Angebote zu hinterfragen und auf ihre Aktualität zu prüfen, was allerdings auch kontinuierlich an der Schule geschehe.

Gabriele Ritter lobte die lokale Netzwerkpflege durch den Schulleiter, Udo Geilsdörfer, denn er lebe das "Wir und miteinander" vor.

Abschließend kam die Jury zu dem Urteil, dass die Schulleitung sowie das Kollegium mit viel Herz und Engagement hinter der Berufsorientierung stehe. Positive Inhalte der neuen Schulform "Gemeinschaftsschule" würden bereits in Teilen angewandt und umgesetzt. Und trotz anstrengender Umstellungsphase arbeite das gesamte Kollegium motiviert an der Neuentwicklung mit.

Gabriele Ritte gratulierte zum Boris-Berufswahlsiegel und wünschte für die Zukunft der Gemeinschaftsschule Eberbach weiterhin die Kraft und den Willen, sich stets weiter zu entwickeln.

In ganz Baden-Württemberg sind derzeit 550 Schulen berechtigt, das Berufswahlsiegel zu tragen. Das Schild "Boris" signalisiert Schülern und Eltern: Hier wird eine vorbildliche Berufsorientierung geboten.

Claudia Orth

Leiterin Geschäftsbereich Berufliche Bildung

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