[REDESIGN 2016] Betriebsfuehrung Innovation Und Technologie
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Innovation und Technologie

Der Einsatz neuer Techniken und die Entwicklung innovativer Dienstleistungen sichern und erschließen gerade kleineren und mittleren Unternehmen zukünftige Märkte.

Erfinderberatung

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Handwerkskammer

Erfinderberatung im Handwerk

Baden-Württemberg gilt bundesweit als „Tüftlerland“. Bezogen auf die Patentanmeldungen pro Einwohner belegt es seit Jahren einen Spitzenplatz im Vergleich der Bundesländer. Insbesondere Handwerksbetriebe entwickeln oft praxisbezogene Ideen, um beispielsweise Verfahrensabläufe zu optimieren oder mögliche technische Probleme in ihrem Betrieb auszuräumen.

Viele Erfindungen im Handwerk werden jedoch gar nicht erst zum Patent angemeldet, oder scheitern häufig an der bürokratischen Umsetzung, der Vermarktung, oder der notwendigen kommerziellen Nutzung. Die Erfahrung zeigt, ohne professionelle Betreuung und Beratung sind nur wenige Betriebe in der Lage, Erfindungen und Entwicklungen unter Beachtung des gewerblichen Schutzrechtes zügig und wirtschaftlich umzusetzen.

Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald bietet hier folgende Serviceleistung an:

In Kooperation mit erfahrenen Patentanwälten aus der Region ermöglicht die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald allen Mitgliedsbetrieben, Existenzgründern und freien Erfindern einen kostenfreien Erfindersprechtag zur Erstberatung.

Erfahrene Patentanwälte aus der Region

  • sprechen mit Ihnen über Ihre Erfindung bzw. Ihre Innovation
  • beraten über Nutzen und Risiken von gewerblichen Schutzrechten (Patent, Gebrauchsmuster, Geschmacksmuster, Design, Marke)
  • informieren über Fördermöglichkeiten (z.B. INSTI-KMU-Patentaktion)
  • schätzen die Vermarktungssituation der Innovation ein

Um die notwendige Vertraulichkeit garantieren zu können, ist jedoch vorab eine Anmeldung erforderlich.

Nach dem Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung mit einem verbindlichen Termin. Bitte teilen Sie uns eventuelle Stornierungen möglichst frühzeitig mit, die Vertretung durch eine andere Person ist möglich.

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
hollritt--at--hwk-mannheim.de

Innovationsförderung

Handwerksunternehmen entwickeln neue Produkte, verbessern Verfahren und bringen neue Dienstleistungen auf den Markt. Mit einem Wort: Handwerksunternehmen sind innovativ. Bund und Land unterstützen Betriebe, die neue Geschäftsfelder entwickeln, mit Know-how und Fördergeldern.

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig und zielen auf ganz unterschiedliche Phasen ab. Die  Palette reicht vom Zuschuss zur Beratung über finanzielle Hilfen in der
Entwicklungsphase bis hin zu zinsgünstigen Krediten, die in der Umsetzungsphase und während der Markteinführung erforderlich sind. Aus den einzelnen Bausteinen ergibt sich eine Förderkette, die Unternehmen über alle Etappen ihres Innovationsprojektes zur Verfügung steht.

Thomas Hollritt

Tel. 0621 18002-146
Fax 0621 18002-159
hollritt--at--hwk-mannheim.de



Mautsysteme

Aktuelle Änderung der Mautpflicht

Ab 1. Juli 2018 werden neben den Autobahnen und autobahnähnlichen Bundesstraßen auch alle sonstigen Bundesstraßen in die streckenabhängige Lkw-Maut einbezogen. Weiterhin gilt die Lkw-Maut nur für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen zulässiger Gesamtgewicht (zGG), wobei stets der ganze Fahrzeugzug einzubeziehen ist (ggf. mit der zulässigem Gewicht eines Anhängers). Fahrzeuge der genannten Gewichtsklasse sind mautpflichtig, wenn ihre überwiegende Zweckbestimmung auf den Güterkraftverkehr ausgerichtet ist oder sie für den Gütertransport verwendet werden.

Umfasste das mautpflichtige Streckennetz bislang rund 12.800 km Bundesautobahnen und rund 2.300 km autobahnähnliche Bundesstraßen, wird es ab Mitte 2018 auf das gesamte rund 40.000 km umfassende Bundesstraßennetz ausgedehnt. Die Betroffenheit des Handwerks wird dadurch deutlich zunehmen, da bedingt durch das ausgedehntere Mautnetz ab Mitte 2018 auch vermehrt regional tätige Betriebe mautpflichtig werden.

Zu beachten aus Sicht des Handwerks:

Für Kunden, die bereits bei Toll Collect (Betreiber des Mautsystems) registriert und deren Fahrzeug mit einer „On Board Unit“ zur automatischen Mautmeldung ausgerüstet sind, ergeben sich durch die Mauterweiterung keine Verfahrensänderungen (jedoch ggf. Mehrkosten durch mehr mautpflichtige Nutzungskilometer. Auf die Eingabe der Achsenzahl bei Anhängerbetrieb ist durch die Streckenausweitung nun verstärkt zu achten! Wer eine OBU eingebaut hat, aber nur durch den Anhängerbetrieb in die Mautpflicht kommt und dies nicht in das Gerät eingibt, würde nun auf allen Bundesstraßen "die Maut prellen". Ebenso ist darauf zu achten, nach dem Abhängen eines Anhängers auch die reduzierte Achsenzahl anzugeben, um nicht zu viel Maut zu entrichten.

Viele Betriebe, die – mit Fahrzeugen ab 7,5 Tonnen – nur bislang gelegentlich Autobahnen und autobahnähnliche Bundesstraßen nutzen, haben zur Bezahlung der Maut die manuelle Einbuchung  genutzt. Im Zuge der Ausdehnung der Mautstreckennetzes sollten alle Betriebe die Fahrzeuge und Fahrzeugzüge ab 7,5 t zGM nutzen und damit ab 1.7.2018 nun erstmals oder vermehrt mautpflichtige Strecken tangieren, prüfen, ob der Einbau einer „On Board Unit“ zur automatischen Mauterfassung Sinn macht. Anzuraten ist, sich bei einer Entscheidung für eine „On Board Unit“ möglichst frühzeitig um einen Termin für einen Einbau zu kümmern, da im Vorfeld der Mautausdehnung mit Engpässen zu rechnen ist.

Themenseite und Broschüre von Toll Collect zur Mautausweitung Mitte 2018: https://www.toll-collect.de/de/toll_collect/rund_um_die_maut/mautausweitung_2018/mautausweitung_2018.html

Weitere Informationen:

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de

Arbeitssicherheit

Sind die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Ihrem Handwerksbetrieb noch aktuell?

Arbeitsschutzbehörden führen Prüfungen durch! – Sind die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Ihrem Handwerksbetrieb noch aktuell?

Der Arbeitgeber trägt per Gesetz die gesamte Verantwortung für seine Mitarbeiter und muss Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durchführen. Diese Verpflichtung besteht, sobald auch nur ein Mitarbeiter als Vollzeit-, Teilzeit-, oder Aushilfskraft beschäftigt wird. Eine der gesetzlichen Vorgaben für den Arbeitgeber ist die Bestellung von Betriebsärzten und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Je nach Betriebsgröße und Engagement kann der Unternehmer dieser Verpflichtung unterschiedlich nachkommen.

Eine weitere Pflicht ist die Erstellung und Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung. Diese Pflicht ist in der Betriebssicherheitsverordnung geregelt. Die Verordnung enthält seit dem 01. Juni 2015 neue Vorgaben um ergonomische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu verringern sowie besondere Vorgaben zur alters- und alternsgerechten Gestaltung von Arbeitsmitteln.

Der ZDH hat eine Checkliste für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz für Handwerksbetriebe erarbeitet. Sie kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden. Die Checkliste soll insbesondere Arbeitgebern in kleineren Betrieben des Handwerks einen praxisnahen Einstieg in den Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ermöglichen. Neben einer kurzen allgemeinen Einführung in das Thema enthält die Checkliste eine Beschreibung der Vorgehensweise bei der Beurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz mit vielen Beispielen. Schließlich können die Arbeitgeber ihre eigene Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung in eine Checkliste eintragen und damit ihre bestehende Dokumentation ergänzen.

Claudia Joerg

Tel. 0621 18002-151
Fax 0621 18002-159
joerg--at--hwk-mannheim.de