[REDESIGN 2016] Betriebsfuehrung Innovation Und Technologie
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Innovation und Technologie

Der Einsatz neuer Techniken und die Entwicklung innovativer Dienstleistungen sichern und erschließen gerade kleineren und mittleren Unternehmen zukünftige Märkte.

Erfinderberatung

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Handwerkskammer

In Kooperation mit erfahrenen Patentanwälten aus der Region bietet die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald einen kostenlosen Erfindersprechtag an, der alle zwei Monate, jeweils am dritten Donnerstag im Monat, allen Mitgliedsbetrieben und Existenzgründern offen steht. Eine telefonische Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die geplanten Termine können Sie unserem Flyer entnehmen.

Innovationsförderung

Handwerksunternehmen entwickeln neue Produkte, verbessern Verfahren und bringen neue Dienstleistungen auf den Markt. Mit einem Wort: Handwerksunternehmen sind innovativ. Bund und Land unterstützen Betriebe, die neue Geschäftsfelder entwickeln, mit Know-how und Fördergeldern.

Die Fördermöglichkeiten sind vielfältig und zielen auf ganz unterschiedliche Phasen ab. Die  Palette reicht vom Zuschuss zur Beratung über finanzielle Hilfen in der
Entwicklungsphase bis hin zu zinsgünstigen Krediten, die in der Umsetzungsphase und während der Markteinführung erforderlich sind. Aus den einzelnen Bausteinen ergibt sich eine Förderkette, die Unternehmen über alle Etappen ihres Innovationsprojektes zur Verfügung steht.

Mautsysteme

Aktuelle Entwicklung bei der Maut für Handwerksbetriebe

Die Entwicklung von Mautsystemen, insbesondere hinsichtlich der Ausdehnung der streckenbezogenen Maut für Lkw, betrifft zunehmend auch das Handwerk. Handwerksbetriebe sollten sich daher rechtzeitig mit den aktuellen und geplanten Änderungen befassen.

Fernstraßenmaut (streckenabhängige Lkw-Maut, Toll-Collect-System)

Gemäß dem 3. Gesetz zur Änderung des Bundesfernstraßenmautgesetzes vom 10. Juni 2015 erfolgt eine Ausdehnung der Fernstraßenmaut (Lkw-Maut) ab 1. Juli 2015 (zunächst für Fahrzeuge über 12 Tonnen) auf weitere 1.100 km Bundesstraßen.

Handwerksbetriebe mit bereits mautpflichtigen Fahrzeugen oder Fahrzeugkombinationen über 12 Tonnen zulässiger Gesamtmasse sollten prüfen, inwieweit sie durch die neuen Mautstrecken betroffen sind.

Ab dem 1. Oktober 2015 wird der Geltungsbereich der Lkw-Maut auf dem mautpflichtigen Streckennetz auch auf Fahrzeuge zwischen 7,5 und 12 Tonnen ausgedehnt.

Durch die Ausdehnung der Gewichtsgrenze werden in Zukunft zunehmend Handwerksbetriebe von der Lkw-Maut betroffen. Diese Betriebe sollten sich in den nächsten Monaten auf die kommenden Anforderungen vorbereiten.

Zunächst ist zu prüfen, ob:

  • mautpflichtige Straßen in der Arbeitspraxis genutzt werden, und
  • die betrieblichen Fahrzeuge in die mautpflichtige Gewichtsklasse über 7,5 Tonnen (ggf. mit Anhängern) fallen und
  • nach ihrer Zweckbestimmung bzw. konkreten Nutzung in die Mautpflicht fallen.

Wenn diese Fragen bejaht werden, ist zu entscheiden, welche Form der Mauterfassung gewählt werden soll.

Weitere Informationen Hier



Arbeitssicherheit

Sind die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Ihrem Handwerksbetrieb noch aktuell?

Arbeitsschutzbehörden führen Prüfungen durch! – Sind die Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Ihrem Handwerksbetrieb noch aktuell?

Der Arbeitgeber trägt per Gesetz die gesamte Verantwortung für seine Mitarbeiter und muss Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durchführen. Diese Verpflichtung besteht, sobald auch nur ein Mitarbeiter als Vollzeit-, Teilzeit-, oder Aushilfskraft beschäftigt wird. Eine der gesetzlichen Vorgaben für den Arbeitgeber ist die Bestellung von Betriebsärzten und einer Fachkraft für Arbeitssicherheit. Je nach Betriebsgröße und Engagement kann der Unternehmer dieser Verpflichtung unterschiedlich nachkommen.

Eine weitere Pflicht ist die Erstellung und Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung. Diese Pflicht ist in der Betriebssicherheitsverordnung geregelt. Die Verordnung enthält seit dem 01. Juni 2015 neue Vorgaben um ergonomische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu verringern sowie besondere Vorgaben zur alters- und alternsgerechten Gestaltung von Arbeitsmitteln.

Der ZDH hat eine Checkliste für die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz für Handwerksbetriebe erarbeitet. Sie kann unter nachfolgendem Link heruntergeladen werden. Die Checkliste soll insbesondere Arbeitgebern in kleineren Betrieben des Handwerks einen praxisnahen Einstieg in den Umgang mit psychischen Belastungen am Arbeitsplatz ermöglichen. Neben einer kurzen allgemeinen Einführung in das Thema enthält die Checkliste eine Beschreibung der Vorgehensweise bei der Beurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz mit vielen Beispielen. Schließlich können die Arbeitgeber ihre eigene Gefährdungsbeurteilung zur psychischen Belastung in eine Checkliste eintragen und damit ihre bestehende Dokumentation ergänzen.





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