Internationale Ausbildung im Handwerk
Riccardo Piccinini - AdobeStock

Internationale Ausbildung

Du möchtest gerne einmal während Deiner Ausbildung ins Ausland? Nutze die Chance und bewirb Dich auf Stipendienprogramme für Europa.

Go for Europe

Nach § 2 Abs.3 BBiG wird der Auslandsaufenthalt rechtlich als Teil der Berufsausbildung behandelt, sofern er dem Ausbildungsziel dient. Dies ist dann der Fall, wenn die im Ausland vermittelten Ausbildungsinhalte im Wesentlichen dem Gegenstand der inländischen Ausbildung entsprechen, Sprachkenntnisse vermittelt werden und/oder sonstige zusätzliche Kompetenzen auf persönlicher und fachlicher Ebene erworben werden.

Das Ausbildungsverhältnis wird bei einem Auslandspraktikum nicht unterbrochen, auch die Ausbildungsvergütung wird weiterhin durch den ausbildenden Betrieb bezahlt.

Die Ausbildungsabschnitte im Ausland dürfen maximal ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer betragen. Anrechnungen bzw. Ausbildungszeitverkürzungen nach den §§ 7 und 8 BBiG bleiben hierbei unberücksichtigt. Bei einer dreijährigen Ausbildungsdauer wird ein Auslandsaufenthalt bis zu maximal 9 Monaten möglich sein.

Weitere Informationen erhalten interessierte Auszubildende und Ausbildungsbetriebe auf der Homepage www.goforeurope.de

Ansprechpartnerin für das Handwerk ist:

Frau Monika Baer
Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V.
Telefon: 0711-263709162
E-Mail: mbaer@handwerk-bw.de

Go.for.europe ist ein Gemeinschaftsprojekt von baden-württembergischen Handwerkskammern und Verbänden - dem Baden-Württembergischen Handwerkstag e.V., dem Industrie- und Handelskammertag e.V. und dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Südwestmetall e.V.

Deutsch-Japanisches Austauschprogramm

Sie sind in der Ausbildung oder Berufsanfänger*in? Sie interessieren sich für die Arbeits- und Lebenswelt in Japan? Sie möchten vor Ort erfahren, wie in Japan z.B. Work-Life-Balance, Karriereplanung umgesetzt werden? Dann ist diese Ausschreibung für Sie sehr interessant:

Das deutsch-japanische Austauschprogramm für junge Berufstätige widmet sich 2020 dem Oberthema: „Chancen und Verantwortung von jungen Menschen in der sich verändernden Arbeitswelt“. Dazu werden die folgenden Unterthemen behandelt: „Gute Arbeit von Frauen und Männern: Work-Life-Balance und Karriereplanung“ sowie „Tradierung von handwerklichen Kompetenzen: kultureller und historischer Vergleich im produzierenden Gewerbe“ (z. B. Fragen der Nachwuchsförderung insbesondere in handwerklichen Berufen). Sie erhalten die Möglichkeit, an einem zweiwöchigen Besuchsprogramm im jeweils anderen Land teilzunehmen, um insbesondere die Arbeits- und Lebenswelt des Partnerlandes kennen zu lernen.

weitere Informationen finden Sie HIER